Anerkennung durch den Bundespräsidenten


Das Deutsche Sportabzeichen wurde mit Art. 4 des Ordenerlasses vom 4. Juli 1958 durch Bundespräsident Theodor Heuss staatlich anerkannt und ist durch das Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen ein geschütztes Ehrenzeichen. Es darf grundsätzlich an staatlichen Uniformen in Deutschland getragen werden, in der Bundeswehr z.B. am Dienstanzug als Bandschnalle.

Quelle: Wikipedia, DOSB

 

Reform Sportabzeichen

Unmittelbar nach der Gründung des DOSB hat das Präsidium die Notwendigkeit unterstrichen, das Deutsche Sportabzeichen einer umfassenden Analyse zu unterziehen und Potentiale der Weiterentwicklung und Erneuerung aufzuarbeiten. Hierfür wurde eine Projektgruppe einberufen, die sich neben einer eingehenden Bestandsaufuahme mit konkreten Ansätzen zur Modernisierung befasst hat.

Wesentliche Eckpunkte:

DER AKTUELLE STAND

Die Arbeiten am neuen Leistungskatalog sind inzwischen abgeschlossen. Er orientiert sich in seiner Grundstruktur an den vier motorischen Grundfähigkeiten Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination, die gemeinsam mit dem Nachweis der Schwimmfertigkeit den Beleg für vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit liefern. Die Anzahl an Disziplinen ist deutlich reduziert und systematischer strukturiert worden. Die TU München hat in einem aufwändigen, wissenschaftlich fundierten Verfahren die konkreten Leistungsanforderungen in den einzelnen Disziplinen ermittelt, die noch mal durch die Expertise der Mitglieder der Projektgruppe bestätigt worden sind.
Ein Vergleich der Leistungsanforderungen des "alten" Katalogs mit dem "neuen" Leistungskatalog ist nur sehr eingeschränkt möglich und auch nicht sinnvoll. Zum einen wurde eine Reibe von Disziplinen ausgetauscht, zum anderen wurden Einzelanforderungen (z.B. Kugelgewichte) verändert. Vor allem aber orientieren sich die neuen Leistungsanforderungen am Verlauf der Leistungsfähigkeit in den motorischen Grundfähigkeiten im Altersverlauf Somit sind die neuen Werte nicht vergleichbar mit den bisherigen Anforderungen.
Der neue Leistungskatalog bietet die Möglichkeit, sportart- bzw, verbandsspezifische Abzeichen zu integrieren. Die Verbände sind aufgefordert worden, ihre verbandseigenen Abzeichen zu prüfen und ggf Als Ersatz für eine der vier Gruppen (in Anlehnung an die motorischen Grundfähigkeiten) einzureichen. 15 Verbände haben sich mit insgesamt 21 sportartspezifischen Leistungsabzeichen um die Anerkennung im DSA-System beworben. Mit einem verbands eigenen Abzeichen wird die Leistungsstufe Gold für die jeweilige motorische Grundfähigkeit erreicht.
Die Begutachtung der Anträge, die in Zusammenarbeit mit der TU München erfolgt ist, ist nahezu abgeschlossen. Einige Feinabstimmungen mit den interessierten Verbänden laufen derzeit noch. Nach aktuellem Stand werden voraussichtlich fast alle eingereichten Verbandsabzeichen anerkannt (z.T, mit Einschränkungen, d.h. dass bei unterschiedlichen Leistungsstufen (z.B. Bronze, Silber & Gold) nur die höheren Stufen für das DSA anerkannt werden). Bis Ende Februar werden die abschließenden Ergebnisse vorliegen und den Verbänden dann umgehend mitgeteilt.
Derzeit wird der neue Prüfungswegweiser erarbeitet, der anschaulich das "Prüfen" des neuen Leistungskatalogs und seiner Einzeldisziplinen, insbes. die neuen Disziplinen, erläutert. Der Wegweiser soll Ende Februar vorliegen.
Anfang Dezember 2011 hat der DOSB mit dem für das DSA zuständigen Kollegium aus den LSB einen Multiplikatoren-Workshop im Hinblick auf die für 2012 anstehenden Umsetzungsschritte und Kommunikations-Initiativen zur DSA-Reform durchgeführt. Dabei wurden erneut Hintergründe und Zielrichtung der Reform vorgestellt und die LSB mit InfoMaterialien für die Erklärung und Umsetzung der Änderungen ausgestattet. In Kürze werden diese auch in aufbereiteter Form auf einer neuen Rubrik der DOSB Homepage bereitgestellt. In den umfangreichen FAQ werden alle relevanten Aspekte der Reform umfangreich erläutert.
Das 100 jährige Jubiläum des Deutschen Sportabzeichens soll auch zugleich als Werbung für das neue Sportabzeichen genutzt werden. In diesem Rahmen sind zahlreiche Aktionen und Aktivitäten geplant, um das neue Sportabzeichen zu positionieren und die Tradition des alten Sportabzeichens zu würdigen.
Quelle: DOSB
 

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